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Die Bewertung von Zuchtpferden

Bewertet werden die im jeweiligen Zuchtprogramm definierten Merkmale.

Die Bewertung erfolgt auf Sammelveranstaltungen (Körungen, Zuchtbucheintragungen, Stutenschauen, Leistungsprüfungen u.ä.), um den Vergleich einer hinreichend großen Zahl von Pferden zu ermöglichen. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Bewertung auch außerhalb von Sammelveranstaltungen durchgeführt werden.

 

Die Bewertung erfolgt in ganzen oder halben Noten in Anlehnung an LPO § 57,1.2:

 

10 = ausgezeichnet 9 = sehr gut
8 = gut 7 = ziemlich gut
6 = befriedigend 5 = genügend
4= mangelhaft 3 = ziemlich schlecht
2 = schlecht 1 = sehr schlecht
0 = nicht ausgeführt/nicht bewertet  

 

Die Bewertung der Merkmale für die Islandpferde erfolgt nach folgendem Schlüssel

 

6,0 - 6,9 = grob fehlerhaft

7,0 - 7,4 = unterdurchschnittlich

7,5         = durchschnittlich

7,6 - 7,7 = befriedigend

7,8 - 7,9 = voll befriedigend bis gut

8,0 - 8,2 = gut bis sehr gut

8,3 - 8,5 = ausgezeichnet

 

Zuständig für die Bewertung sind von der jeweiligen Züchtervereinigung berufene Kommissionen, deren Entscheidung von Sachkunde, Unabhängigkeit und Neutralität geprägt ist. Dem Gremium müssen fachkundige Züchtervertreter und der Zuchtleiter oder dessen Vertreter angehören. Züchtervertreter können auch Personen sein, die nicht Mitglied der betreffenden Züchtervereinigung sind. Befangene Personen können nicht an der Entscheidungsfindung mitwirken.

 
Mustern auf der Dreiecksbahn

Die Vorstellung der Pferde vor den Eintragungskommissionen hat entscheidenden Einfluss auf die künftige Einstufung eines Zuchttieres. Im Gegensatz zum Turnierpferd, das fast jede Woche auf einem Turnier neu bewertet werden kann, ist die Eintragung als Zuchtpferd ein Vorgang der in der Regel einmalig ist und dadurch für die Zukunft eine große Bedeutung hat. Es ist daher sehr wichtig ein Pferd auf diese Aufgabe genügend vorzubreiten. Neben dem richtigen Outfit von Stute und Besitzer sollte das Pferd auf die Aufgaben rechtzeitig vorbereitet werden. Üben Sie das Mustern auf einem Dreieck, ähnlich wie es unten dargestellt ist. Auf diesem Dreieck soll das Pferd nach dem Aufstellen vor den Richtern die zwei Grundgangarten zeigen.

Im Schritt sind Takt, Fleiß und Raumgriff gefragt, im Trab Schwung, Elastizität, Takt, Fleiß, Raumgriff bei kraftvollem Antritt aus der Hinterhand. Soweit es die Gegebenheiten zulassen, werden die Pferde auch laufen gelassen, damit der Galopp beurteilt werden kann.

Dreieck Speichern

 

  • - Beim Vorstellen bitte immer die linke Seite des Pferdes zuerst der Kommission präsentieren.
  • - Das Pferd sollte nach Möglichkeit  immer offen zum Betrachter stehen.
  • - Normalerweise ist es besser immer nach vorne zu korrigieren.
  • - Ein Korrigieren mit der Hand am entsprechenden Buggelenk nach hinten ist bei Reitpferden erlaubt, um eine offene Aufstellung zu erreichen.
  • - Der Vorführer gibt die Anweisungen, der Peitschenführer treibt oder bremst.
  • - Ein Ziehen des Pferdes durch den Vorführer ist nicht erwünscht.
  • - Der Peitschenführer befindet sich immer auf der Seite des Vorführers; abhängig vom Temperament des Pferdes, kann er, wenn nötig, auch passiv in der Mitte der Bahn stehen.
  • - Wird vor der Ecke zum Schritt durchpariert muss die lange Seite mind. 45 m lang sein.
  • - Normalerweise wird durch die Ecke langsam getrabt, um dann auf der langen Seite zu zulegen.
  • - Vorgestellt wird immer in korrekter Kleidung. Ein Vorstellen mit Reitstiefeln ist nicht erwünscht.
  • - Ziel der Vorstellung muss immer sein ein Pferd so zu präsentieren, dass es seine von der Natur vorgegebenen Möglichkeiten optimal zeigen kann.
 


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